Zu einer Zeit, als das Konzept der Einregulierung in Ungarn noch weitgehend unbekannt war, nahm TA Heimeier mit MOL, einem der größten Energieunternehmen in Zentral- und Osteuropa, die Gespräche über Energieeinsparungen auf, die ein einreguliertes System erreichen könnte.
Beeindruckt von dem potenziellen Nutzen und überzeugt von TA Heimeier Know-how und Erfolgsbilanz bei integrierten Lösungen, bat MOL darum, im Rahmen der Sanierung der HLK-Anlage in einem von vier Bürogebäuden in der Stadt Százhalombatta ein gut einreguliertes, energieeffizientes System zu installieren.
Die Herausforderung
Das gesamte System musste saniert werden und TA Heimeier sollte ein neues Konzept liefern, mit dem deutliche Energieersparnisse und eine bessere Regelung der Raumtemperatur möglich sind.
Die Einsparungen mussten so hoch sein, dass der Kunde rundum von den Vorzügen der Einregulierung überzeugt wird und infolgedessen TA Heimeier auch den Auftrag zur Einregulierung der Systeme in den anderen drei Gebäuden erteilt.
Die Lösung
TA Heimeier arbeitete von Projektbeginn an eng mit dem HLK-Anlagenplaner zusammen und beriet ab der ersten Planungsphase bis hin zur tatsächlichen Einregulierung des Systems.
Das Team von TA Heimeier bot umfassende Planungsunterstützung, einschließlich technischer Beratung und Betreuung mittels TA Select, und half bei der Auswahl und Dimensionierung der neuen Einregulierventile und Differenzdruckregler. Zudem half das Team bei der Positionierung der Komponenten im System, um eine genaue Einregulierung zu gewährleisten.
Des Weiteren wurden neue Thermostat-Heizkörperventile ausgewählt und installiert, damit die exakte Temperaturregelung in jedem Raum möglich ist.
TA Heimeier bot Unterstützung bei der Installation, damit die neuen Komponenten korrekt installiert wurden, und stand während der Inbetriebnahme mit seinem umfangreichen Fachwissen zur Verfügung. Das Team von TA Heimeier war bis zum Schluss aktiv am Projekt beteiligt, um den fehlerfreien Betrieb ab der ersten Minute sicherzustellen.
Das Ergebnis
Das sanierte System wies eine hervorragende Effizienz auf und verbesserte den Klimakomfort in den Räumen bereits ab der ersten Heizperiode. Da eines der anderen Gebäude dieses Komplexes in Größe, Ausrichtung und Systemaufbau mit dem sanierten Gebäude vergleichbar war, konnte MOL die Einsparungen leicht ermitteln, indem der Energieverbrauch der beiden Gebäude verglichen wurde.
Das Ergebnis? Im sanierten Gebäude wurden Energieeinsparungen von über 27 % erreicht.
Vergleich des Energieverbrauchs, Oktober 2002 - April 2003
| | Größe des Gebäudes
| Energieverbrauch |
Bürogebäude A: (nach der Sanierung)
|
9.696 m3 |
584,3 GJ |
Bürogebäude B:
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11.053 m3 |
924,6 GJ |
Mit diesem Beweis lag für MOL klar auf der Hand, welche Vorteile die Lösung von TA Heimeier bietet und setzte diese auch bei der Systemsanierung in den drei anderen Gebäuden des Komplexes um - damit wurden noch größere Einsparungen und ein höherer Komfort für die Verbraucher geschaffen.